Wie du auf Kosten des Finanzamtes zu den Sehenswürdigkeiten dieser Welt reist

Heute erkläre ich dir, wie du völlig legal auf Kosten des Finanzamtes zu den Sehenswürdigkeiten der Welt reist. Vielleicht wolltest du schon immer einmal die Freiheitsstatue in New York besuchen oder über den Ocean Drive in South Beach Miami laufen - all das ist möglich auf Kosten des Finanzamtes.

​Mit ein wenig Geschick lässt sich das gestalten. Wichtig ist, dass du eine berufliche Veranlassung hast und dass diese maßgeblich für diese Geschäftsreise ist. Wie kann eine berufliche Veranlassung aussehen? Ich könnte mir vorstellen, dass du einen Geschäftspartner besuchst, einen Vortrag hältst oder eine Messe besuchst, beispielsweise die Los Angeles Motor Show, auf der du dir dein neues Auto anschaust, das du dir kaufen möchtest. All das sind berufliche Veranlassungen und somit sind die Kosten im Zusammenhang mit dieser Reise als Betriebsausgabe abziehbar.

Reisen mit Geschäftspartnern

Natürlich kannst du dann auch die Sehenswürdigkeiten besuchen, diese Tätigkeiten sind dann von untergeordneter Bedeutung, denn wenn du zu Hause bist, bist du ja auch nicht 24 Stunden in deinem Unternehmen, sondern gehst nach Feierabend auch mal ein Bier trinken oder machst private Freizeitaktivitäten. Ich könnte mir z.B. auch vorstellen, dass du deine besten Kunden ermunterst, mit dir gemeinsam zu reisen - natürlich zahlt dann jeder selbst, völlig klar. Somit habt ihr insgesamt einen geschäftlichen Anlass und könnt ein paar schöne Tage irgendwo, wo es euch gefällt, verbringen. Ihr tauscht euch geschäftlich aus, ihr stärkt eure geschäftliche Verbindung, schaut, wo ihr bestimmte Dinge besser machen könnt usw. Damit habt ihr einen ganz klaren beruflichen Anlass und dadurch sind die Reiseaufwendungen als Betriebsausgabe abziehbar.

Dokumentieren Sie ihre geschäftlichen Aktivitäten

Empfehlen würde ich dir, dass du deine geschäftlichen Aktivitäten unbedingt dokumentierst. Wenn du bspw. auf die Los Angeles Motor Show gehst, solltest du natürlich die Eintrittskarten, die ja auch Betriebsausgaben darstellen, aufbewahren und so dokumentieren, dass du dort warst. Wenn du dich mit Geschäftsfreunden irgendwo triffst, wenn du mit ihnen essen gehst, solltest du auch das dokumentieren. Am besten machst du es stundenplanmäßig, wie wir es früher in der Schule getan haben. Wenn deine Geschäftsreise also über mehrere Tage dauert, angenommen du triffst dich mit Geschäftsleuten auf Mallorca, solltest du für diese Zeit einen Timetable vorbereiten, wo du stündlich dokumentierst, was du gemacht hast. Natürlich sind dann auch Freizeitaktivitäten möglich - so kommst du auf Kosten des Finanzamtes zu den Sehenswürdigkeiten der Welt.

Was ich persönlich auch immer sehr klasse finde ist, einen Jahresauftakt z.B. in den Schweizer Alpen zu verbringen, wo du dich mit Geschäftsfreunden triffst oder einfach nur mit den wichtigsten Menschen aus deinem Unternehmen. Du kannst hier vorgeben, was ihr im laufenden Jahr für Meilensteine habt, könnt eure Ziele herausarbeiten und das natürlich an jedwedem attraktiven Ort, wo ihr euch wohlfühlt.

Nicht gern gesehen bei Finanzbeamten

Selbstverständlich ist das für einen Finanzbeamten immer irgendwo ein Dorn im Auge und er wird da natürlich auch ganz genau hinschauen und hinterfragen. Er wird hinterfragen, was genau die berufliche Veranlassung ist - deswegen solltest du hier unbedingt und so gut es geht dokumentieren, was du geschäftlich gemacht hast. Sei dabei nicht zu oberflächlich, sonst riskierst du möglicherweise den Betriebsausgabenabzug. Aber mit etwas Geschick lässt sich das durchaus sehr gut gestalten. Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil im Jahre 2010 bereits diese Abzugsmöglichkeit zugelassen, das kennen viele Unternehmer noch nicht und trauen sich nicht, diese Aufwendungen geltend zu machen.

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Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne.


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